i
loading...

Meine Erfahrung alleine zu Reisen – Reisetagebuch 2

1. Januar 2018
Reisetagebuch

Am Flughafen Teneriffa angekommen, wurden, mit mir noch weitere Mitreisende in Bussen verteilt. Es lag eine einstündige Busfahrt vor uns und ich hatte immer noch dieses Grinsen im Gesicht. Vor der Reise hatte ich mir extra auf Spotify eine Travel Playlist angelegt und die passte so gut zu dieser Busfahrt. Als wir in den Hafen von Santa Cruz fuhren sah ich zum ersten Mal ein AIDA Schiff in voller größer. Was für ein Gigant. Ich saß mit Gänsehaut vor dem Busfenster und genoss einfach nur diesen Moment. Die Leute im Bus fingen an ihre Handys zu zücken und Fotos zu machen, aber das war mir nicht wichtig. Jeder im Bus war erstaunt über diese Größe. Ich bin mit der AIDA Prima gefahren, soweit ich weiß, ist sie das zweit größte Schiff der AIDA. Aus dem Bus raus, ging es direkt zum Check in. Der Ablauf war hier der gleiche wie am Flughafen. Man musste seine Sachen in eine Box legen und durch ein Röntgen Dingsbums laufen. Dann ging es direkt zum AIDA Team und ich bekam meine Bordkarte, die ich nicht verlieren sollte, haben sie gesagt. Mit dieser Bordkarte konnte man in sein Zimmer und alles kaufen, was es auf dem Schiff gab. Als ich am Schiff entlang lief kam ich mir so klein vor und ich empfand alles als so unreal. Ich betrat das Schiff und was sah ich als erstes? Ein Starbucks Café, ernsthaft! Daran ging ich aber vorbei. Ich musste mich erstmal zu recht finden und meine Kabine finden.

 

Blick aus meiner Kabine auf dem Hafen und die Stadt von Santa Cruz - Teneriffa

Mein Koffer war noch nicht da, aber meine Kabine war schon frei. So groß hatte ich sie mir nicht vorgestellt. Es gab ein Duschbad und ein Zimmer mit Doppelbett, dazu hatte ich eine Terrasse und die war so Goldwert. Ich stand erstmal 10 Minuten nur auf der Terrasse und blickte auf den Hafen. Die Sonne schien direkt in mein Gesicht und ich war unglaublich happy gewesen, dass ich diese Reise machen durfte.Ich vergaß somit den Stress, den ich am Anfang der Reise hatte.

Als Willkommensgeschenk hatte ich einen Gutscheine für einen Cocktails des Tages bekommen und einen Wertgutschein in Höhe von 25 EUR. Wahrscheinlich als Wiedergutmachung für den Hinflug. Da mein Koffer noch nicht da war und ich Hunger hatte, erforschte ich das ganze Schiff. Es war gigantisch groß, aber das schrieb ich ja bereits. 16 Decks gab es, meine Kabine war auf Deck 9, unter mir der Spa Bereich. 

 

IMG_9462

Was zu Essen habe ich auf Deck 14 gefunden, im Kinderrestaurant. Es lag direkt an den Wasserrutschen. Es war so süß dort, denn die Tresen waren alle so niedrig, auf Kindergröße und es gab was Kinder mögen. Burger, Pizza, Spaghetti Bolognese, Eis und vieles mehr. Da die anderen Restaurants erst ab 18 Uhr wieder aufmachten, blieb mir nur das Kinderrestaurant übrig. Ihr glaubt aber nicht, was das für eine schöne Aussicht war, dort fast ganz oben auf dem Schiff zu sitzen. Die Sonne ging gerade unter und ich habe es einfach genossen und dabei gegessen. Auf diesem Schiff gab es für jeden Geschmack ein Restaurant. Von italienisch bis chinesisch zu traditioneller deutscher Küche, bis hin zu Kinderessen wie Spaghetti Bolognese. Es war alles so lecker dort. Mein erstes Abendessen war im China Restaurant. Alles duftet dort so lecker. Highlight war eine Theke mit vielen kleinen Schüsseln, in denen verschieden Dinge waren, wie z.B. Paprika, Lauch usw., denn man konnte sich dort seine eigene Thai-Suppe zusammenstellen. Hinter der Theke stand ein Mann und bereitet für jeden Gast seine individuelle Suppe zu. Aber, das fand ich erst am dritten Tag heraus. Ich kam am Tag meiner Anreise, in dieses Restaurant, ohne Kenntnisse wie was funktioniert. Muss ich meine Bordkarte zeigen oder ist alles inklusive. Das hatte mich noch etwas irritiert. 

Nach dem Abendessen schaute ich mir immer die Show im Theatrium an.Das war die zentralste Stelle vom Schiff. Aus 4 Decks konnte man quasi die Show sich ansehen. Jeden Abend gab es ein anderes Programm und ging so ca. 45 Minuten. Es war meistens ein Musical. Nach der Show ging ich hoch in die Beach Bar. Dort spielte jeden Abend eine Live Band und die Veranstaltungen fanden dort statt. Ich bestellte mir einen Cocktail des Tages und in dem Moment verließ das Schiff den Hafen. Vor der Reise fragte ich noch ob man es merkt, wenn das Schiff fuhr und man sagte mir nein, dass merkt man nicht. Ich habe alles gemerkt! An der Bar beobachtet ich die Leute. Mir viel auf, dass es wenig Leute ab 70 gab. Ich dachte immer, Schifffahrten sind was für Rentner ab 67, aber viele waren zwischen 40-60, aber auch viele Paare zwischen 25-30 und wenig Familien. Lag aber wahrscheinlich daran, dass es keine Ferienzeit war oder ich nicht dort war wo sich Familien aufhielten.

Da die Anreise und die ganze Aufregung ziemlich anstrengend war, bin ich um halb zehn auf meine Kabine. Packte meinen Koffer aus und ging duschen. Es hat, glaube ich, keine zwei Minuten gedauert als ich eingeschlafen war. Das leichte schaukeln war so beruhigend, so dass ich die ganze Woche unglaublich gut geschlafen habe.